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Dr. med Patricia Aden, Koordinatorin des HPV-Frauen-Netzwerkes: „10 Jahre nach der Verleihung des Nobelpreises an Prof. z. Hausen ist es Zeit, die Impfziele zu erreichen!"

Nach Krebsregisterdaten erkranken mehr als 4600 Frauen pro Jahr in Deutschland am Gebärmutterhalskrebs. Damit ist der Gebärmutterhalskrebs eine der häufigsten Krebserkrankungen der Frau.
Es ist bekannt, dass Humane Papillomviren (HPV) für rund 90 % der Gebärmutterhalskrebserkrankungen verantwortlich sind. Fast jeder Mensch infiziert sich einmal im Leben mit HPV, viele schon beim ersten sexuellen Kontakt. Die Infektion verläuft unbemerkt und heilt meist von alleine ab. In wenigen Fällen kann das Immunsystem die Viren nicht eliminieren. Eine mögliche Folge sind bösartige Zellveränderungen, die sich zum Karzinom entwickeln können. HPV kann nicht nur den Gebärmutterhals befallen, sondern auch ein Analkarzinom, so wie Mund-Rachen-Krebs bei Frauen und bei Männern verursachen
Seit 2007 gibt es eine Impfung gegen HPV. Eine Impfung kann die Anzahl neuer Erkrankungsfälle deutlich senken.

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