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Über Solidarität und Scheinsolidarität. Ein Statement zum Muttertag aus feministischer Perspektive

Ein Artikel, der sich rückblickend auf die Zeit der Corona-Krise fragt, wie solidarisch eigentlich mit denjenigen umgegangen wurde, die sich um Schutzbedürftige, also insbesondere Kinder, Kranke oder Pflegebedürftige kümmern. Das sind sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich ganz überwiegend Frauen. Festzustellen ist, dass denjenigen, die diese wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben übernehmen und jüngst teilweise als „systemrelevant“ gefeiert wurden, zu wenig Mitbestimmungsmöglichkeiten eingeräumt werden – obwohl seit Jahren über Parität und Quoten diskutiert wird. Festzustellen ist auch, dass Frauen – Akademikerinnen wie Nichtakademikerinnen – in der Coronazeit teilweise eklatante gleichstellungspolitische Rückschritte hinnehmen mussten. Eine kritische Auseinandersetzung mit einer PR-geboosterten Solidaritätshypothese, einer auf Minderheitenthemen fokussierten Genderdebatte und der Frage, warum die vielen Frauen, die Kritik an Corona-Maßnahmen wie etwa den Schulschließungen übten, von den Medien und der Politik so wenig wahrgenommen wurden.
Von Sandra Reuse und Dr. Patricia Roncoroni (AK Frauen in Wirtschaft und Politik)

Der Artikel ist hier im PDF zu lesen.
Erschienen bei den NachDenkSeiten

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