Der DAB ist ein Forum, um frauenpolitische Themen zu setzen und voran zu bringen - im regionalen und überregionalen Bereich. Wir entwerfen und veröffentlichen Stellungnahmen für Anhörungen zu relevanten Gender-Fragen, um Einfluss auf die Gesetzgebung zu nehmen.
11.02.2026 - Der Deutsche Akademikerinnenbund e. V. (DAB) unterstützt Initiativen, die auf bestehende strukturelle Ungleichheiten aufmerksam machen und den öffentlichen Diskurs über Geschlechtergerechtigkeit stärken.Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März 2026 wird unter dem Motto „Enough! – Genug! – Basta!“ zu einem globalen Frauen*Generalstreik am 9. März aufgerufen. Ziel der Initiative ist es, die Forderungen nach Gleichberechtigung, fairer Teilhabe und gesellschaftlicher Anerkennung von Sorgearbeit sichtbar und hörbar zu machen.Der DAB unterstützt in diesem Kontext die grundlegende Forderung nach Entgeltgleichheit, gleichberechtigter Teilhabe in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sowie der Anerkennung bezahlter und unbezahlter Sorgearbeit. Diese Ziele stehen im Einklang mit unserer langjährigen Arbeit für Frauen in Ausbildung, Beruf und Gesellschaft.Der DAB versteht gesellschaftliches Engagement als wichtigen Bestandteil einer lebendigen Demokratie und begrüßt die sachliche und verantwortungsbewusste Auseinandersetzung mit Fragen der Geschlechtergerechtigkeit.Weitere Informationen zur Initiative „Enough!“ finden Sie auf der offiziellen Kampagnenseite:www.enoughgenug.org
11.02.2026 - Die Berliner Erklärung hat sich mit einem gemeinsamen Schreiben an die weiblichen Mitglieder des Deutschen Bundestages (ohne AfD) gewandt. Ziel ist es, die Aufnahme einer verbindlichen Paritätsregelung in die aktuelle Wahlrechtsreform zu erreichen.Der Frauenanteil im Bundestag ist nach der letzten Wahl auf etwas über 32 Prozent gesunken. Auch in den Länderparlamenten und kommunalen Vertretungen sind Frauen deutlich unterrepräsentiert. Vor diesem Hintergrund fordert die Berliner Erklärung eine verfassungskonforme gesetzliche Regelung, die eine paritätische Vertretung von Frauen im Deutschen Bundestag sicherstellt.Gerade im Zuge der laufenden Verhandlungen zur Wahlrechtsreform sieht das Bündnis eine entscheidende – möglicherweise letztmalige – Chance, strukturelle Hürden abzubauen und Gleichstellung auch im Parlament verbindlich umzusetzen.Der DAB ist Gründungsmitglied des Netzwerks Berliner Erklärung, dessen Ziel das Erreichen der Parität von Frauen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft ist. Mehr Informationen https://www.berlinererklaerung.de/ .
17.11.2025 - Der Deutsche Akademikerinnenbund e.V. (DAB) ist einer der 22 Initiatorinnen der Berliner Erklärung. Dieses deutschlandweite Bündnis setzt sich für die Gleichstellung ein. Zu den Meilensteinen dieses Bündnisses zählen u.a. die Führungspositionen Gesetze I und II. Diese wurden 2015 und 2021 in Kraft gesetzt. Sie fordern eine Geschlechterquote für Aufsichtsräte und Vorstände der DAX-Unternehmen.Zur Bundestagswahl 2025 wurden von diesem Bündnis die folgenden Forderungen an politisch Verantwortliche formuliert: - Parität in allen gesellschaftlichen Bereichen;- Gleiche Bezahlung und gleiche Bedingungen in der Arbeitswelt;- Gleichstellung als Leitprinzip in allen Politikfeldern;- Für alle Frauen ein Leben frei von Gewalt.Aufgrund der aktuell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zum Anteil von Frauen in Führungspositionen 2024 sowie der politischen Entwicklungen fordert der DAB in Anlehnung an das Positionspapier von FidAR zum Erreichen der gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen künftig verstärkte Anstrengungen, um diesem Ziel näherzukommen.
07.03.2020 - Anlässlich des Internationalen Frauentages fordert der Deutsche Akademikerinnenbund dazu auf, strukturelle Benachteiligungsgründe für Partizipation und Gleichstellung u.a. in der Wissenschaft abzubauen. Hierzu gehören unsichere Arbeitsverhältnisse und prekäre Erwerbsformen, wie sie in einer wachsenden Zahl von Berufsfeldern und in ausgeprägter Form auch in Wissenschaft und Forschung verbreitet sind. Frauen sind hiervon deutlich stärker betroffen als Männer; dies ist ein Grund für mangelnde Fortschritte in der Gleichstellung und muss endlich politische Beachtung finden.
06.05.2019 - Das Bundesgesundheitsministerium hat den ersten Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheken an verschiedene Verbände gesandt mit der Möglichkeit einer Stellungnahme hierzu. Der DAB hat eine von der Fachgruppe "Frauen in der Pharmazie" erarbeitete Stellungnahme an das BMG verschickt.
31.10.2016 - Die deutschen Pharmazeutinnen sehen die qualitätsorientierte und sozial gerechte Arzneimittelversorgung gefährdet.Als Apothekerinnen organisieren sie jeden Tag und im Notdienst eine industrieunabhängige, qualitätsgeprüfte, unverzügliche Arzneimittelversorgung zu gleichen Preisen, im Notfall bis an das Krankenbett. Das kann keine Versandhandelsapotheke leisten.
23.03.2016 - Nach Auffassung des Deutschen Akademikerinnenbundes verdient jede Frau während der Schwangerschaft, bei der Entbindung und in der Stillzeit umfänglichen Schutz und gesellschaftliche Anerkennung. Wir begrüßen daher den Referentenentwurf zur Neuregelung des Mutterschutzrechts, besonders die Ausweitung des Geltungsbereiches und die Anpassung des bisherigen Rechtes an heute erkennbare Gefährdungslagen.
15.07.2015 - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat den Deutschen Akademikerinnenbundes e.V. in der Verbandsanhörung zur 1. Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes um Stellungnahme gebeten. Ein Beschluss durch das Bundeskabinett liegt noch nicht vor.In der Stellungnahme des Deutschen Akademikerinnenbundes wird davon ausgegangen, dass das etwaige Änderungsgesetz der Reformbedürftigkeit des im Jahr 2007 in Kraft getretenen WissZeitVG Rechnung tragen will, wenngleich dies nicht in allen von Wissenschafts- und Forschungsseite gewünschten Punkten gelungen ist. Der speziellen Lage von AkademikerInnen wird zu wenig Rechnung getragen, deshalb werden die folgenden Vorschläge unterbreitet.
14.06.2015 - Der Kernbereich des deutschen Wissenschaftssystems, die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Lehre und Forschung von Morgen wird derzeit von zu großen Teilen prekär beschäftigten AkademikerInnen erbracht, die zu 83% befristet beschäftigt sind (HIS-Studie 2011). Ein besonderes Problem dabei ist nach Auffassung des DAB die große Unsicherheit der Berufs- und Lebensplanung von Akademikerinnen, die in verschiedenen angzeitstudien zu akademischen Karriereverläufen aufgezeigt wurde.
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