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Der Deutsche Akademikerinnenbund e.V. schreibt zur Förderung des Abschlusses der Promotion für besonders qualifizierter Nachwuchswissenschaftlerinnen jährlich bis zu 2 Abschlussstipendien für die Dauer eines Jahres aus. Das Ziel des Stipendiums ist die Abschlussförderung von Akademikerinnen in schwierigen Lebenssituationen, die im Rahmen einer ordentlichen Förderphase die Promotion nicht abschließen konnten.


VERGABERICHTLINIEN des Abschlussstipendiums
Das Stipendium beträgt 500 Euro pro Monat für die Dauer von bis zu einem Jahr (nicht verlängerbar).

Das Ziel des Stipendiums ist die Abschlussförderung von Akademikerinnen in schwierigen Lebenssituationen, die im Rahmen einer ordentlichen Förderphase die Promotion nicht abschließen konnten.

Förderleistungen werden als Zuschüsse gewährt. Die Bewilligung erfolgt unter dem Vorbehalt, dass für den Bewilligungszeitraum entsprechende Mittel zur Verfügung stehen.

Ein Anspruch auf diese Leistungen besteht nicht.
Ein Promotionsstipendium kann erhalten, wer Studien- und Prüfungsleistungen nachweist, die über dem Durchschnitt sind.

Ein Stipendium kann nicht bewilligt werden, wenn die Stipendiatin für denselben Zweck und den gleichen Zeitraum eine andere Förderung von öffentlichen Mitteln erhält.

Die Förderdauer beträgt ein Jahr und kann nicht verlängert werden.

Die Entscheidung über die Vergabe des Stipendiums erfolgt durch die Stipendienkommission. Die Mitglieder der Stipendienkommission sind Prof.in Dr.in Sigrid Metz-Göckel, Prof.in Dr.in Claudia Kemfert und Prof.in Dr.in Ruth E. Hagengruber (Vizepräsidentin des DAB e.V.).

Der Antrag besteht aus den folgenden Unterlagen:
1.Motivationsschreiben (max. 1 Seite)
2.Beschreibung des Promotionsvorhabens, des Stands der Arbeit (max. 2 Seiten) plus Zeitplan und Literaturangaben.
3.Tabellarischer Lebenslauf
4.Befürwortendes Votum einer Betreuenden des Promotionsvorhabens (w/m/d)
5.Kopien der Abschlusszeugnisse und Urkunden
6.Einwilligungserklärung zur Datenverarbeitung

Die Bewerbungsunterlagen sind in elektronischer Form (eine pdf-Gesamtdatei) an die Stipendienkommission des DAB (info@dab-ev.org) einzusenden.

Bewerbungsfrist: 01.10.2022 eines jeden Jahres
Frühester Beginn der Förderung: 01.01.2023 eines jeden Jahres

Dauer der Förderung
Die Förderdauer beträgt ein Jahr und kann nicht verlängert werden.

Berichtspflicht
Mit dem Erhalt des Stipendiums verpflichtet sich die Stipendiatin,

-        den Ausschuss über den Abschluss der Promotion regelmäßig zu informieren.

-        Dies gilt auch über den Förderinhalt eines Jahres hinaus, wenn der Abschluss der Promotion erst danach erfolgt.

-        Wird die Promotion nicht abgeschlossen, ist dies der Promotionskommission unverzüglich mitzuteilen.

-        einen Bericht in der Verbandszeitschrift Konsens zu veröffentlichen (1 Seite).

Widerruf der Bewilligung
Die Bewilligung kann jederzeit auch mit Wirkung für die Vergangenheit widerrufen werden, wenn erkennbar ist, dass sich die Stipendiatin nicht um die Verwirklichung des Zweckes der Förderung bemüht und dies in ihrem Verschulden liegt.

Berlin, August 2022

Die Präsidentin des DAB
Die Vorsitzende der Stipendienkommission, Vizepräsidentin des DAB

Ansprechpartnerinnen sind:
Prof.in Dr.in R. E. Hagengruber, bzw. Elife Appelt, Leiterin der Geschäftsstelle des DAB
E-Mail: info@dab-ev.org

Ergänzende Termine können durch die Kommission in Absprache mit dem Vorstand bekannt gemacht werden.

Bewerbungsfrist: jeweils zum 01.10. eines jeden Jahres.

Akademikerinnen-Stipendium als PDF
Einwilligung zur Datenverarbeitung

Stand: August 2022


Deutscher Akademikerinnenbund (DAB) Bremen e.V. vergibt Stipendium für Studentinnen - Anerkennung für junge Frauen mit Betreuungs- oder Pflegeverantwortung

Um die strukturelle Benachteiligung von Studentinnen in Betreuungs- und Pflegeverantwortung zu verringern, schreibt der Deutsche Akademikerinnenbund Bremen e.V. zum zweiten Mal ein Stipendium in einer monatlichen Höhe von 150,00 € über eine maximale Dauer von 24 Monaten aus. „Wir möchten mit dem Stipendium auf die zusätzlichen An- und Herausforderungen aufmerksam machen, die gerade in Zeiten der Coronapandemie noch gewachsen sind. Wir möchten aber auch die Leistungen von zum Beispiel alleinerziehenden oder pflegenden Studentinnen würdigen, da sie zu einer offeneren, vielfältigeren und diskriminierungsärmeren Hochschullandschaft beitragen", begründet Dr.in Christina Plath, Erste Vorsitzende des DAB Bremen e.V., die Fortführung des Stipendiums. „In Kürze erwarten wir in Deutschland 6 Mio. Pflegebedürftige, wovon 3 Mio. zu Hause versorgt werden. 16% aller Erwachsenen sind in die Unterstützung und Pflege von An- und Zugehörigen eingebunden und leisten damit einen großen gesellschaftlichen Beitrag zur Sicherstellung der Pflege. Auch Studierende unterstützen neben ihrem Studium ihren Familien- und Freundeskreis in Care-Aufgaben, stehen dadurch aber vor größeren Herausforderungen in der Durchführung ihres Studiums," erläutert Professorin Claudia Stolle von der Hochschule Bremen, die das Engagement eines der ältesten aktiven Frauenberufsverbände Deutschlands unterstützt.

Eine ausgewogene Balance zwischen Studium und Privatleben ist eine zentrale Voraussetzung, um vielfältige Anforderungen, Verpflichtungen und Interessen in diesen Bereichen individuell bewältigen zu können. Der Anstieg der Leistungsanforderungen im Zuge des Bologna-Prozesses sowie die erhöhten Mobilitätsanforderungen in Studium und Arbeitswelt sorgen für eine zunehmend komplexere sowie schwierigere Organisation der individuellen Alltagsgestaltung. Personen, die Verantwortung für andere Menschen im Rahmen von Betreuung und Pflege übernehmen, sehen sich dabei häufig mit zusätzlichen Herausforderungen finanzieller, organisatorischer und emotionaler Art konfrontiert, die den erfolgreichen Abschluss eines Studiums zusätzlich erschweren können.

Auch 2022 besteht diesbezüglich nach wie vor eine Geschlechterdifferenz, da der Großteil der Sorgearbeit von Frauen bewältigt wird. Durch das Stipendium soll Frauen finanzielle Unterstützung zugutekommen, die nicht an eine Studienleistung gebunden ist.

#carearbeit #dabstipendium2022 #studierenundcare

Weitere Informationen bei Christina Plath, Erste Vorsitzende des DAB Bremen e.V., DAB.bremen@web.de

Förderbedingungen:
Antragsberechtigt sind Studentinnen aller Fachrichtungen (Bachelor, Master), die sich zum Zeitpunkt der Antragstellung in Betreuungs- bzw. Pflegeverantwortung befinden sowie über die Dauer des gesamten Förderzeitraums an einer Hochschule im Land Bremen immatrikuliert sind. Mit der Bewilligung der Mittel ist eine freie Mitgliedschaft im DAB Bremen e.V. über die gesamte Förderdauer verbunden.

Am 1. August 2022 zwischen 17.00 und 18.00 Uhr sowie am 01. September 2022 von 16.00 bis 17.00 Uhr finden jeweils Online-Info-Veranstaltungen statt: meeting.uol.de/b/nad-bnz-cue-zhg

Antragsformular und weitere Informationen finden sich hier im Anhang:

Antragsformular (PDF)

Ausschreibung (PDF)

Informationen zum Datenschutz (PDF)

sowie auch unter www.landesfrauenratbremen.de/mitgliedsverbaende/deutscher-akademikerinnenbundbremen/aktuelles/Stipendium_Ausschreibung.php

Zum Hintergrund:
Der Deutsche Akademikerinnen Bund (DAB) gehört zu den ältesten Frauenberufsverbänden in Deutschland und wurde 1926 gegründet. In Bremen engagiert sich der DAB Bremen e.V. dafür, die Belange von Frauen zu stärken und in politischen Entscheidungsgremien durchzusetzen. Der DAB Bremen e.V. ist Mitglied im Bremer Frauenausschuss. Mehr Infos zum DAB e.V., www.landesfrauenrat-bremen.de/mitgliedsverbaende/deutscher-akademikerinnenbund-bremen/

An der Hochschule Bremen steht Studierenden mit dem Projekt "Study & Care – Fürsorge geben. Hilfe bekommen" seit Juni 2022 ein neues Beratungs- und Entlastungsangebot zur Verfügung, das ein erfolgreicheres Studieren unterstützen möchte. Aktuell sind die Studierenden aus dem Projekt in Lehrveranstaltungen unterwegs und stellen das Unterstützungsangebot für Studierende mit Pflegeverantwortung vor.
Mehr Info dazu unter gesundheitscampusbremen.de/projekte/study-care/

Deutscher Akademikerinnenbund e.V.

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