Dienstag, 14.04.2026 - 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr bis Dienstag, 14.04.2026
In ihrer Masterarbeit „Varieties of Peace – Der Einfluss von Konflikt, Gewalt, Flucht und Migration auf die Friedensverständnisse von Afghaninnen in der Diaspora in Deutschland“ untersucht Judith Bergkemper, inwiefern Erfahrungen von Konflikt, Gewalt, Flucht und Migration die Friedensverständnisse von Afghaninnen in der Diaspora in Deutschland beeinflussen. Im Zentrum steht die Frage, wie diese Frauen Frieden verstehen und wie sie ihre Friedensideen über Diasporavereine in Deutschland weitervermitteln.
Die Arbeit setzt an einer doppelten Forschungslücke an: Zum einen werden geflüchtete Frauen in der Friedens- und Migrationsforschung wie auch in politischen Entscheidungsprozessen bislang kaum als friedenspolitische Akteurinnen wahrgenommen, obwohl ihre Beteiligung als zentral für einen nachhaltigen Frieden anerkannt wird. Zum anderen ist der Begriff „Frieden“ selbst wissenschaftlich häufig unterkonzeptualisiert. Frieden wird meist als institutioneller oder sicherheitspolitischer Zustand verstanden, während alltagsnahe, relationale und geschlechterspezifische Perspektiven nur unzureichend berücksichtigt werden.
Theoretisch verortet sich die Studie im Schnittfeld von Friedensforschung, Gender Studies und Migrationsforschung. Die theoretische Grundlage bildet der Ansatz der „Three Approaches to Peace“ nach Jarstad et al. (2019), der Frieden als mehrdimensionales, relationales und situatives Phänomen begreift und um feministische Perspektiven ergänzt wird. Ziel ist es, Frieden als dynamisches, soziales und kulturell eingebettetes Konstrukt sichtbar zu machen, das insbesondere in transnationalen Kontexten ausgehandelt wird.
Empirisch basiert die Arbeit auf qualitativen Interviews mit afghanischen Frauen, die sich in Diasporavereinen engagieren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Frieden zunächst häufig als Abwesenheit von Gewalt verstanden wird. Gleichzeitig entwickeln viele der befragten Frauen ein weitergehendes, positives Friedensverständnis, das Bildung, Geschlechtergerechtigkeit, soziale Teilhabe und Selbstermächtigung einschließt. Migrationserfahrungen und der Vergleich unterschiedlicher gesellschaftlicher Kontexte fördern dabei oftmals ein feministisches Verständnis von Frieden als aktiver Praxis.
Diasporavereine erweisen sich als zentrale Räume transnationaler Friedensarbeit: Hier werden Erfahrungen geteilt, hybride Friedensvorstellungen ausgehandelt und Netzwerke zwischen Herkunfts- und Aufnahmeland geknüpft. Zugleich machen die Frauen auf strukturelle Hürden wie Rassismus, rechtliche Unsicherheiten und politische Ausschlüsse aufmerksam, die ihr Engagement erschweren.
Die Arbeit leistet einen Beitrag zur aktuellen Friedensforschung, indem sie Frieden aus der Perspektive einer marginalisierten Akteursgruppe untersucht. Sie zeigt, dass afghanische Frauen in der Diaspora nicht nur von Konflikten betroffen sind, sondern aktiv an der Gestaltung von Frieden mitwirken – lokal, transnational und im Alltag.
Die Forschungsarbeiten von Judith Bergkemper wird in diesem Jahr durch den DAB gefördert.
Moderation: Dr. Ingeborg Stahr, Mitglied des Förderausschusses
ZOOM-Link: https://us06web.zoom.us/j/4578796771?pwd=bitvZzNqUEJ2K0xmVFBNK0xINEt4dz09&omn=86210129283
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Donnerstag, 21.05.2026 - 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr bis Donnerstag, 21.05.2026
Sarah Sobeczko (*1991) hat 2025 an der Philipps-Universität Marburg an der Schnittstelle von Geschlechter- und Jugendhilfeforschung promoviert. Sie arbeitet aktuell als freie Wissenschaftlerin und Dozentin in der Erwachsenenbildung jeweils im Kontext von Sozialpädagogik. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre umfassen machtreflexive und gewaltsensible Perspektiven in der Sozialen Arbeit, Poststrukturalismus und neue Materialismen, Gewalt (auch) im Geschlechterverhältnis, Kinder- und Jugendhilfe sowie rekonstruktive Sozialforschung.
In dem inzwischen abgeschlossenen Promotionsprojekt mit dem Titel „Kulturwissenschaftlich und feministisch inspirierte Perspektiven in der Sozialen Arbeit – Mädchenbilder in den stationären Hilfen zur Erziehung“ wurde sich mit der anhaltenden Benachteiligung von Mädchen in den Hilfen zur Erziehung auseinandergesetzt. Dabei wurde gefragt, wie Fachkräfte in stationären Settings der sogenannten ‚Heimerziehung‘ Mädchen sehen und welche Diskurse und Bildwelten sie hinsichtlich von Mädchen (re-)produzieren.
„Sehen“ wurde hierbei als konstitutiv machtdurchströmte, kulturell überformte und historisch kontingente Praktik umrissen. Dies ermöglichte eine machtreflexive Analyse unterschiedlicher Mädchenbilder und wurde durch einen theoriegeleiteten, nicht-mechanischen Einsatz von qualitativ-rekonstruktiven Methoden der Sozialwissenschaften methodologisch weiterentwickelt.
Auf diese Weise wurden unterschiedlich nuancierte Mädchenbilder rekonstruiert, die – kulturwissenschaftlich inspiriert – radikal kontextualisiert und in ihrer Verwobenheit mit historischen, kulturellen und politischen Diskursen diskutiert wurden.
Die Forschungsarbeiten von Sarah Sobeczko wird in diesem Jahr durch den DAB gefördert.
Moderation: Prof. Dr. Dorothee Meister
ZOOM-Link: https://us06web.zoom.us/j/4578796771?pwd=bitvZzNqUEJ2K0xmVFBNK0xINEt4dz09&omn=87934579497
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Freitag, 26.06.2026 - 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr bis Sonntag, 28.06.2026
Alle Informationen finden Sie auf dieser Seite.
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Freitag, 26.06.2026 - 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr bis Sonntag, 28.06.2026
The UWE Meet and Greet 2026 will take place in Berlin from 26 to 28 June 2026 as part of the 100th anniversary celebrations of the Deutscher Akademikerinnenbund (DAB).
The event brings together members of University Women of Europe and the DAB for networking, lectures and discussions. The programme includes presentations, panel discussions and cultural activities in Berlin.
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Samstag, 27.06.2026 - 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr bis Samstag, 27.06.2026
The conference will be embedded in the 100th anniversary celebrations of the German Association of Women Academics (Deutscher Akademikerinnenbund e. V.), which will take place in Berlin from 26 to 28 June 2026. There will be presentations and a panel discussion to focus on women pharmacists as part of the DAB’s conference, opportunity to network with colleagues and other women academics and to visit the capital of Germany full of history, culture and art. We are looking forward to meeting you in Berlin.
Datum: 27 June 2026
Ort: Hotel Aquino, Hannoversche Straße 5b, 10115 Berlin
Flyer zum Download: Flyer
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Dienstag, 17.03.2026 bis Dienstag, 17.03.2026
Nina Lucia Groß (*1990) hat in Wien Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst und Kunstgeschichte an der Universität Wien studiert. Im November 2024 wurde sie an der Universität Hamburg promoviert. Als Kuratorin, Lehrende und Autorin beschäftigt sie sich mit der Sozio- und Kulturgeschichte von Architektur, Kunst, Popkultur und musealen Displays, sowie mit Nostalgie, Distinktion und medialer Selbstverortung. 2020–2023 leitete sie gemeinsam mit Tilman Walther den Freiraum im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, im selben Haus war sie 2024 als wissenschaftliche Referentin der Direktorin tätig. Im Jahr 2025 eröffnete die von Nina Lucia Groß und Julia Meer kuratierte Ausstellung „Glitzer“ – erst im MK&G, im Anschluss im Gewerbemuseum Winterthur. Seit Februar 2026 ist Nina Lucia Groß als Kuratorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Dithmarscher Landesmuseum beschäftigt.
Die Dissertation „Ein kalifornischer Zauberberg. Das Hearst Castle als Assemblage mobilisierter Kunst“ widmet sich dem zwischen 1919 und 1947 von Architektin Julia Morgan und Bauherr William Randolph Hearst errichteten Gebäudekomplex in San Simeon, Kalifornien – einem Ort, der trotz seiner populärkulturellen Prominenz in der kunst- und architekturhistorischen Forschung bislang weitgehend unbeachtet blieb. Die Monographie bietet aufgrund ihres multiperspektivischen Ansatzes zahlreiche Anknüpfungspunkte für verschiedene Disziplinen: Für die Architekturgeschichte eröffnet sie neue Perspektiven auf eklektizistische Bauformen des 20. Jahrhunderts, indem sie diese als eigenständige kreative Praktiken ernst nimmt. Der Sammlungsforschung bietet die Studie innovative Zugänge zum Verständnis nicht-kanonischer Sammlungspraktiken jenseits etablierter musealer Taxonomien. Im Bereich der amerikanischen Kulturstudien veranschaulicht die Arbeit exemplarisch die komplexen Prozesse kultureller Identitätsbildung in den USA des frühen 20. Jahrhunderts. Für die Globalgeschichte leistet die Studie einen Beitrag zum Verständnis transnationaler Kulturtransfers und der Mobilität von Objekten.
Die Forschungsarbeiten von Nina Lucia Groß wird in diesem Jahr durch den DAB gefördert.
ZOOM-Link: https://us06web.zoom.us/j/4578796771?pwd=bitvZzNqUEJ2K0xmVFBNK0xINEt4dz09&omn=85862296195
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Sonntag, 08.03.2026 bis Sonntag, 08.03.2026
Das Thema Prostitution wird seit einigen Jahren kontrovers diskutiert. Das Nordische Modell wird in diesem Zusammenhang immer häufiger als Alternative zur gegenwärtigen Situation gefordert. Die Autorin und soziale Aktivistin Husche Mau kann dabei sowohl die Innenperspektive als auch die gesellschaftliche Dimension beleuchten. In Ihrem Buch „Entmenschlicht -Warum wir Prostitution abschaffen müssen“, beschreibt die Wissenschaftlerin und Doktorandin das System Prostitution. In der Lesung zu ihrem Buch erklärt und beschreibt sie, wie Frauen hineingelangen, warum es schwer ist, wieder auszusteigen, welche Traumata sie dort erleben und was aus Sicht unserer gesellschaftlichen Debatten und der Medienberichterstattung problematisch ist. Die Lesung mit anschließender Diskussion wird von der Ortsgruppe Paderborn des Deutschen Akademikerinnenbundes (DAB) organisiert, die sich freut, dass Huschke Mau für diese Lesung nach Paderborn kommt. Die Lesung findet durch Unterstützung des DAB, der Universität Paderborn, dem Gleichstellungsbüro der Universität Paderborn sowie der Gleichstellungsstelle der Stadt Paderborn statt.
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Dienstag, 03.03.2026 bis Dienstag, 03.03.2026
Die Online-Dialogreihe „SheTalks 2026 – Frauen. Arbeit. Zukunft gestalten.“ richtet sich an Frauen und Interessierte aller geschlechtlichen Identifikationen, die sich beruflich und persönlich weiterentwickeln möchten. Gemeinsam mit Expertinnen werden aktuelle Fragen der Arbeitswelt, der Gleichstellung sowie persönliche Zukunftsthemen behandelt.
Der Auftakt findet am 3. März 2026 mit dem Impulsabend „Smart & selbstbestimmt mit KI – Gestalte deine berufliche Zukunft“ unter der Leitung von Kerstin Gude-Benderoth (AI EMPOWERS.ME) statt. Die Veranstaltung zeigt, wie Frauen KI-Tools im beruflichen Alltag nutzen können, um ihre Stärken sichtbar zu machen, Zeit zu gewinnen und berufliche Perspektiven zu gestalten.
Die Veranstaltung findet online statt und ist bundesweit zugänglich.
Weitere Infos & Anmeldung: https://www.kab-augsburg.org/veranstaltungen/smart-selbstbestimmt-mit-ki-423
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Montag, 23.02.2026 bis Montag, 23.02.2026
Rebekka Blum (keine Pronomen oder sie/ihr) hat im Dezember 2024 ihre Promotion am soziologischen Institut der Universität Freiburg zu "Antifeminismus in Westdeutschland zwischen 1945 und 1990" abgeschlossen und forscht in der Geschichtsdidaktik an der Uni Marburg zu Rechtsextremismus an Hochschulen in pädagogischen Studiengängen. Darüber hinaus arbeitet Rebekka Blum als politische Bildnerin, ist Autorin zahlreicher Veröffentlichungen zu Antifeminismus, Rechtsextremismus und Verschwörungserzählungen und Mitglied im femPI-Netzwerk.
Aktuelle Konflikte zeigen: Geschlecht und Sexualität sind umkämpfte Verhältnisse und eng mit Antifeminismus verbunden. Dass Antifeminismus dabei nicht nur als Gegenbewegung zu feministischen Mobilisierungen zu verstehen ist, sondern als eigenständige Ideologie zur Absicherung patriarchaler Verhältnisse wirkt, zeigt die Dissertation durch die Herausarbeitung eines dreischrittigen Prozesses aus patriarchaler Absicherung, feministischem Aufbegehren und antifeministischer Abwehr. Antifeminismus wurde bisher weder in der historischen Rechtsextremismusforschung noch in der Geschlechterforschung zu den Entwicklungen in der Bundesrepublik Deutschland vor 1990 systematisch untersucht. Die Dissertation bearbeitet diese Forschungslücke, um an der Definition von Antifeminismus sowie der damit verbundenen Theoriebildung weiterzuarbeiten und historische Kontinuitäten sowie Brüche herauszuarbeiten.
Ausgehend von einem offenen, der Gegenstandsangemessenheit verpflichteten Forschungsprozess wurde klassische Literaturarbeit mit 20 qualitativen Interviews und Archivrecherchen in drei feministischen Archiven kombiniert. Anhand von Primärquellen wurde ein grundlegendes Verständnis von Antifeminismus erarbeitet und die Systematik eines „Dreischritts des Antifeminismus“ entwickelt. Die Systematik basiert auf der Erkenntnis, dass patriarchale Verhältnisse sozial konstruiert sind und daher immer wieder abgesichert werden müssen, um ihre Stabilität zu gewährleisten. Anhand des Materials wird deutlich, dass dieser Schutz in rechtlichen Rahmenbedingungen und institutionellen Normen verankert ist, aber oft so implizit wirkt, dass er für viele Beobachtende unsichtbar bleibt. Zur Erklärung dieses Phänomens wurde das Konzept des strukturellen Antifeminismus entwickelt. Wenn patriarchale Strukturen trotz ihrer vermeintlichen Selbstverständlichkeit durch Gleichstellungsbemühungen und durch feministische und queere Bewegungen herausgefordert werden, mobilisiert sich der strukturelle Antifeminismus zu einer Bewegung, die diese Herausforderung abwehrt. Dieser Prozess lässt sich als Dreischritt – Absicherung, Aufbegehren und Abwehr – beschreiben, der verdeutlicht, dass Antifeminismus nicht erst als Reaktion auf feministische Bewegungen entsteht, sondern bereits in patriarchalen Strukturen verankert ist, um deren Fortbestand zu sichern.
Die Forschungsarbeiten von Rebekka Blum wird in diesem Jahr durch den DAB gefördert.
ZOOM-Link: https://us06web.zoom.us/j/4578796771?pwd=bitvZzNqUEJ2K0xmVFBNK0xINEt4dz09&omn=86705714838
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Mittwoch, 26.11.2025 bis Mittwoch, 26.11.2025
Diagnostische Herausforderungen beim Papillenödem in der Notaufnahme: Einblicke aus der Neuroophthalmologie
Eine Stauungspapille beschreibt eine Schwellung des Sehnervenkopfes infolge einer Erhöhung des Hirndrucks. Sie kann ein Hinweis auf lebensbedrohliche Erkrankungen wie Tumoren, Blutungen oder andere raumfordernde Prozesse sein und erfordert daher eine dringende weiterführende Abklärung.
Die Stauungspapille ist jedoch in vielen Fällen nicht ohne Weiteres von einer isolierten Papillenrandunschärfe abzugrenzen - einer Veränderung, die auch bei harmlosen anatomischen Varianten oder Erkrankungen des Sehnervenkopfes auftreten kann.
Bei Verdacht auf das Vorliegen einer Stauungspapille sind weiterführende Untersuchungen wie eine kraniale Computertomographie (cCT), eine zerebrale Magnetresonanztomographie (MRT) sowie regelhaft eine Lumbalpunktion erforderlich. Diese Verfahren sind mit einer gewissen Invasivität, Strahlenbelastung und erheblichen Kosten verbunden. Andererseits muss durch die Diagnostik sichergestellt sein, dass ein erhöhter Hirndruck sowie dessen mögliche Ursachen zuverlässig erkannt werden.
In unserer Studie haben wir Patientenmerkmale, klinische Untersuchungsbefunde und Ergebnisse bildgebender Verfahren analysiert, um besser zu verstehen, wie diese Befunde diagnostisch eingeordnet werden und welche Faktoren die weitere Entscheidungsfindung beeinflussen.
Ziel unserer Arbeit war es, den diagnostischen Ablauf bei Verdacht auf eine Stauungspapille zu optimieren und eine Grundlage für zukünftige Forschung zu schaffen, um die Versorgung dieser Patient:innen langfristig zu verbessern.
Die Forschungsarbeiten von Nehir Gülsoy wird in diesem Jahr durch den DAB gefördert.
26.11.2025, um 18:30 Uhr
ZOOM-Link: https://us06web.zoom.us/j/4578796771?pwd=bitvZzNqUEJ2K0xmVFBNK0xINEt4dz09&omn=87318016066
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Mittwoch, 12.11.2025 bis Mittwoch, 12.11.2025
Selektion in Informationsintermediären. Ethische Perspektiven auf Suchmaschinen und Bibliotheken
Wie Suchmaschinen und Bibliotheken demokratische Werte fördern können. Gibt es Filterblasen wirklich? Welchen Einfluss haben Suchmaschinen darauf, welche Inhalte wir im Internet finden? Und was hat das alles mit Bibliotheken zu tun?
Katharina Leyrer stellt am 12. November 2025 ihre vom DAB geförderte Dissertation „Selektion in Informationsintermediären. Ethische Perspektiven auf Suchmaschinen und Bibliotheken“ vor. In ihrem Vortrag zeigt sie auf, wie Suchmaschinen und Bibliotheken gesellschaftliche Werte beeinflussen und wie sie so umgestaltet werden können, dass sie demokratische Ziele besser fördern.
12.11.2025 um 18:30 Uhr
ZOOM-Link: https://us06web.zoom.us/j/
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Donnerstag, 06.11.2025 bis Sonntag, 09.11.2025
We are pleased to share with you the registration form for the upcoming University Women of Europe (UWE) Conference & General Assembly, taking place in Naples, Italy, from 6–9 November 2025.
Naples is one of the most beautiful and intense cities in Italy, for its cultural treasures, its nativity scenes, it’s squares, and, of course, for its pizza and specialties, which have rightfully entered the list of UNESCO World Heritage Sites. We look forward to seeing you in Naples for what promises to be an inspiring and enjoyable gathering.
More Information and Registration here: http://www.universitywomenofeurope.org/2025/07/09/save-the-date-uwe-conference-agm-naples-6-9-november-2025/
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Samstag, 01.11.2025 bis Sonntag, 02.11.2025
1. & 2. November 2025, Leipzig
Der Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF), eine bundesweite Organisation von Frauen aus dem medizinischen Bereich im weiteren Sinne, veranstaltet am 1. und 2. November 2025 in Leipzig eine Fachtagung zum Thema Menopause. Dabei geht es nicht in erster Linie um medizinische Fragen, sondern darum, welche Bedeutung die Menopause für Frauen hat und wie Frauen in der Lebensmitte wahrgenommen werden.
Das Programm und die Anmeldung findet sich auf der Homepage des AKF www.arbeitskreis-frauengesundheit.de
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Samstag, 04.10.2025 bis Samstag, 04.10.2025
Diversify Pharmacy: Extending Roles of WomenPharmacists
The conference will shed light on the growing diversity of tasks and specialisations in pharmacy with a particular focus on the role of women in this change. Five female experts will provide insights their respective specialisms and show how female pharmacists are breaking new ground and actively shaping the healthcare system. A social programme from 3-5 October will provide an opportunity to continue the exchange with colleagues.
For the registration, please use the following link:
Mehr Informationen hier:
https://www.dab-ev.org/de/wer-wir-sind/20170114_AK-PHA-Pharmazie.php
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Mittwoch, 10.09.2025 bis Mittwoch, 10.09.2025
"Bloße 'Objekte staatlicher Maßnahmen'? Organisierte Frauen in der Auseinandersetzung mit Recht als Herrschaftsinstrument vom Kaiserreich bis in die Weimarer Nationalversammlung"
Obwohl Frauen in Deutschland erst seit weniger als 100 Jahren gesetzgebend in Parlamenten tätig sein können, waren die weiblichen Abgeordneten der Weimarer Nationalversammlung keineswegs die ersten Frauen, die sich intensiv mit den Wechselwirkungen zwischen Recht und Geschlecht und den daraus resultierenden Implikationen für die Lebensrealität von Frauen auseinandersetzten. Bereits vor 1918/19, als gesetzliche Barrieren die Mitwirkung von Frauen in der Legislative verhinderten, schufen Vordenkerinnenwie Louise Otto-Peters und Auguste Schmidt mit der Frauenbewegung einen alternativen Raum für rechtsbezogene Diskurse.
Dr. Leonie Kemper wird ihre vom DAB geförderte Dissertation vorstellen, in der sie die Wechselbeziehungen zwischen den beiden Handlungsräumen der Frauenbewegung des Kaiserreichs und der Weimarer Nationalversammlung analysiert. Im Fokus stehen sowohl rechtliche Diskriminierungsstrukturen in Kaiserreich und Republik als auch die Frage, inwieweit die Frauenbewegung als ein zentraler Lern- und Erfahrungsraum für die parlamentarische Tätigkeit der ersten weiblichen Abgeordneten fungierte.
10.09.2025 um 18:30 Uhr
ZOOM-Link:
https://us06web.zoom.us/j/4578796771?pwd=bitvZzNqUEJ2K0xmVFBNK0xINEt4dz09&omn=83987420216
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45128 Essen
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