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Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, ehrt Prof. Dr. Bénédicte Savoy mit dem Deutschen Kulturpolitikpreis.

Die Auszeichnung würdigt das außerordentliche wissenschaftliche wie kulturpolitische Engagement mit Blick auf den Kunstraub und die Restitution von Kulturgut, das die Arbeit von Prof. Dr. Bénédicte Savoy auszeichnet. Kunstraub und der Umgang mit geraubter Kunst, diese Fragestellung durchzieht das akademische Leben von Prof. Dr. Bénédicte Savoy. Besondere Verdienste hat sie sich mit ihrem nachdrücklichen Einsatz für die Rückgabe von Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten im In- und Ausland erworben. Ihr Engagement ist wegweisend.

Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy wurde 1972 in Paris geboren. Sie ist Professorin für Kunstgeschichte der Moderne an der Technischen Universität Berlin. Von 2016 bis 2021 war sie Professorin für die Kulturgeschichte des europäischen Kunsterbes des 18. bis 20. Jahrhunderts am Collège de France in Paris. Als Expertin für „Translokationen" von Kunstwerken (einschließlich Kunstraub und Beutekunst) erarbeitete sie 2018 gemeinsam mit Felwine Sarr einen Bericht über die Restitution afrikanischer Kulturgüter für den französischen Staatspräsidenten, der maßgeblich Bewegung in die Diskussion um Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten brachte.

Am 21. September 2022 wird der Deutsche Kulturpolitikpreis des Deutschen Kulturrates an Prof. Dr. Bénédicte Savoy im Wilhelm von Humboldt-Saal der Staatsbibliothek zu Berlin verliehen. Die Laudatio hält der Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. Christoph Markschies.

Medienpartner bei der Verleihung des Deutschen Kulturpolitikpreises sind die ARD-Kulturradios. Kooperationspartner bei der Verleihung ist die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz.

Deutscher Kulturrat, Pressemitteilung, 08.09.2022

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